DAS KRANKHEITSBILD – NEURODERMITIS

DAS KRANKHEITSBILD DER HAUT

Was ist Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die mit entzündlichen Reaktionen der Haut einhergeht und meist in Schüben verläuft.
Weitere geläufige Bezeichnungen der Neurodermitis sind atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem. Die Neurodermitis äußert sich durch Bläschenbildung bzw. nässende Hautstellen. Die Haut von Neurodermitis erkrankten ist in den meisten Fällen trocken und gereizt. Dadurch wird sie sehr häufig von Juckreiz begleitet.
Die Therapie von atopischer Dermatitis ist in den meisten Fällen limitiert auf das symptomatische Behandeln von Ekzem Schüben kombiniert mit täglicher Hautpflege.
Das Hauptanliegen von Patienten mit atopischer Dermatitis ist es, die Anzahl der Schübe sowie deren Intensität und Dauer zu reduzieren und damit die symptomfreien Zeiträume zu verlängern.
Produkte mit positivem Einfluss auf die Intensität der Schübe und deren Häufigkeit, in Kombination mit einem sehr guten Sicherheitsprofil sind momentan nicht verfügbar. Das entsprechende Produkt sollte darüber hinaus keinerlei Limitierung auf das Alter der Patienten oder bestimmte Körperstellen haben.

DER JUCK-KRATZ-KREISLAUF

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NEURODERMITIS FLYER

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Die gestörte Hautbarriere

Wichtige Bestandteile der Hautbarriere sind die Lipiddoppelschichten zwischen den Hornzellen. Der Verbund zwischen den Lipiddoppelschichten und den Hornzellen bildet eine relativ undurchlässige Barriere. Dieser Verbund ist mit einer Schutzmauer zu vergleichen. Ist diese Schutzmauer defekt, reagiert die Haut besonders empfindlich auf eine Reihe von äußeren Faktoren, die normalerweise an einer gesunden Hautbarriere scheitern würden. Der transepidermale Wasserverlust (TEWL) als Indikator für eine defekte Hautbarriere ist erhöht, das Resultat ist eine trockene, schuppende Haut mit Spannungsgefühlen oder Juckreiz.
Dieser Juckreiz führt zum Kratzen. Bei einer Verletzung der Haut kann dies lokale Infektionen nach sich ziehen.

Starker und anhaltender Juckreiz ist die unangenehmste Begleiterscheinung der Neurodermitis und verleitet vor allem Kinder zum Kratzen der betroffenen Stellen. Das Kratzen der betroffenen Stellen schafft nur eine kurzzeitige Linderung. Leider wird durch das ständige Kratzen der Juckreiz eher noch verstärkt.

Daher muss es das Ziel sein diesen Teufelskreis aus Jucken und Kratzen zu durchbrechen. Hierzu sollten speziell entwickelte Produkte, wie zum Beispiel unsere Ectoin Dermatitis Cream 7%, die intensiv Feuchtigkeit zuführen und gleichzeitig eine nachweislich hautberuhigende Wirkung haben, verwendet werden. Grundsätzlich wird Neurodermitis erkrankten empfohlen auf eine regelmäßige und hautberuhigende Pflege zu achten.

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Neurodermitis kortisonfrei behandeln

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INHALTSSTOFFE IN PFLEGEPRODUKTEN

Mineralöle, Silikone, Emulgatoren in Hautpflegeprodukten

Bei der Hautpflege sollte es nicht nur um eine kurzfristige Verbesserung des Hautgefühls gehen, sondern das Ziel sollte eine aktive Unterstützung der Hautbarriere sein. Cremes auf Mineralölbasis oder mit Silikonen sollten hierbei nicht verwendet werden. Diese Stoffe legen sich als undurchlässiger Film auf die Haut, wobei diese dann vollkommen verschlossen wird. Diese Situation wird auch Okklusionseffekt genannt.
Kurzfristig verringert dieser entstandene Film den Wasserverlust der Haut. Der Wasserhaushalt wie auch der Aufbau der Hautbarriere wird durch diesen Film gestört. Dies hat zur Folge, dass das Lipid-Wasser-Gleichgewicht der Hautbarriere verschoben wird. Die Hautbarriere verliert ihren Verbund zwischen den Lipiddoppelschichten und den Hornzellen und wird durchlässiger.

Pflegeprodukte mit Emulgatoren sind hierbei nicht empfehlenswert und wirken sogar kontraproduktiv. Die Aufgabe eines Emulgators besteht darin, die Wasser- und Fettanteile von Cremes homogen zu Vermischen. Diesen Effekt üben die Emulgatoren auch auf die ohnehin schon nicht besonders stabil sitzenden Lipide der Hautbarriere aus. Bei der nächsten Waschung werden die Hautlipide mit den Emulgatoren aus der Haut geschwemmt. Die Hautbarriere wird somit weiter geschwächt. Eine gute Hautpflege sollte daher frei von Silikonen, Mineralölen und Emulgatoren sein.

Beim plötzlichen Absetzen von mineralölhaltigen Hautpflegeprodukten kommt es meistens zu einem plötzlichen Wasserverlust der Haut und damit zu einem vorübergehenden, stärkeren Trockenheitsgefühl. Dieser Effekt ist unter der sogenannten „Paraffinabhängigkeit“ der Haut bekannt.

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